Countdown läuft: Noch 35 Tage

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Es sind nur noch 35 Tage im der deutschen Heimat. Wenn man überlegt wie schnell eigentlich die Tage vergehen wenn man etwas zu tun hat, ist das eigentlich nicht mehr lange hin.

Wir haben die meisten Dinge schon hinter uns gebracht was das organisatorische betrifft. Obwohl….wenn ich meine Liste so betrachte, ist doch noch so einiges zu machen.

  1. Transportboxen und Travel-Kit  für Lola und Griff kaufen
  2. Hunde an Boxen gewöhnen
  3. Tierarzttermin für Health Certificate machen
  4. Professionelle Autoreinigung
  5. Household goods verschiffen
  6. Unaccompanied Baggage verschiffen
  7. Auto verschiffen
  8. FMO kontaktieren bzgl abholen der Elektrogeräte
  9. Flug buchen
  10. Airport Shuttle(s) buchen Ramstein-Frankfurt | Sacramento-Pollock Pines
  11. Wohnung von oben bis unten schrubben
  12. Kabel Deutschland kündigen
  13. Rundgang mit Vermietern / Kautionrückerstattung
  14. to-do und pack Listen fertigstellen
  15. Central Krankenversicherung kündigen
  16. Abmelden
  17. Koffer und Laptop-Tasche kaufen
  18. Papiere/Dokumente ordnen
  19. Pfalzwerke kündigen
  20. o2 und telco kündigen
  21. Umzug in temp housing auf der Base
  22. Abflug
  23. Outprocessing von Base

Da ich ja seit dem 01 Mai ‚Arbeitslos‘ bin, kann ich locker Termine vereinbaren bevor ich auf meine 1-wöchige Abschiedstour durch Europa gehe.

Monatelang zählte ich die Tage bis zum letzten Arbeitstag, bis zum ungefähren Abflug – doch was mir immer mehr und mehr bewusst wird…ich lasse meine Familie zurück und treffe den anderen teil, den neuen teil meiner Familie.

Es kullert schon die ein oder andere Träne wenn ich nur an den Abschied von meinen Eltern denke. Seit ich ausgezogen bin (2013) verstehe ich mich viel besser mit Mutti. Ich würde sie am liebsten mitnehmen, doch das geht leider nicht. Auch meinen Vater werde ich sehr vermissen. Er ist seit 2009 in einem Pflegeheim und ich sehe ihn ohnehin nicht so oft, doch bald wird dies noch seltener 😦

Manchmal muss man seinem ♥ folgen, neues erleben und entdecken. Was-wäre-wenn spielen ist langweilig.

Meine Mutter sagt, dass ich schon als kleiner Knirps nur von Amerika geredet habe und sie wusste nie woher das kommt. Ich brauche Abwechslung. 25 Jahre – 1 Land ist genug, es wird Zeit zu gehen. Wer weiß  vielleicht verschlägt es mich iiiirgendwann wieder nach Deutschland.

Bis die Tage ihr Lieben!

Internetprobleme und mein letzter Arbeitstag

Jedes mal wenn ich etwas bloggen wollte – spackte das Internet rum. In Hoffnung das es heute nicht so ist, schreibe ich nun diese Zeilen.

Gestern (30 April 2015) hat mein Vertrag offiziell geendet, doch daheim bin ich schon seit dem 16 April 2015 (Resturlaub). Knapp 1.5 Jahre war ich Altenpflegehelferin im saarländischen Bexbach. Wie es eben so ist, man hat gute aber auch nicht so gute Tage.

Es war an der Zeit mich von meinen Bewohnern aber auch Kollegen (hauptsächlich vom Neubau + Ergo) zu verabschieden. Ich verlasse das Seniorenheim mit einem lachenden aber auch weinendem Auge. Gleichzeitig ist man aber froh daheim zu sein denn wenn man überlegt wie viel noch geschafft werden muss, kommt jeder freie Tag gerade gelegen. Ich hätte nicht gedacht das es wirklich soo viel und so extrem Zeitaufwendig ist.

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Mein letzter Arbeitstag war gefüllt von Tränen und Fressalien. Ich habe Cupcakes, Brezeln und Capri Sonne mitgebacht und sie unter meinen Kollegen verteilt. Abschied nahm ich von den meisten Bewohnern (vorallem die mir sehr ans Herz gewachsen sind) die ein oder andere Träne ist dabei gefallen aber ich bin auch froh zu wissen, das viele Bewohner und Kollegen mich und meine grosse Klappe vermissen werden. Danke ihr lieben für die aufbauenden Worte die ich ab und an gebraucht hatte, danke für die gute Mitarbeit. Es war nicht immer leicht, vorallem in den letzten Monaten nicht – aber es war mir eine Ehre mit euch gearbeitet zu haben!